Lesung aus dem Buch Jeremia
1Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen – Spruch des Herrn.
2Darum – so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten – Spruch des Herrn.
3Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe. Ich bringe sie zurück auf ihre Weide; sie sollen fruchtbar sein und sich vermehren.
4Ich werde für sie Hirten bestellen, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen – Spruch des Herrn.
5Seht, es kommen Tage – Spruch des Herrn -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land.
6In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.
L: Wort des lebendigen Gottes.
A: Dank sei Gott.
DRUGIE CZYTANIE / ZWEITE LESUNG Eph 2, 13-18
Lesung aus dem Brief an die Epheser
Brüder [und Schwestern]!
13Jetzt seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen.
14Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile – Juden und Heiden – und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder.
15Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden
16und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet.
17Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und uns, den Nahen.
18Durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater.
L: Wort des lebendigen Gottes.
A: Dank sei Gott.
MODLITWA WIERNYCH / FÜRBITTEN
Wir haben einen mächtigen Fürsprecher beim Vater. Darum wenden wir Christus uns an und bitten:
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
Denn du, Jesus Christus, möchtest uns auf dem Weg des Lebens wissen, der du lebst und liebst bis in Ewigkeit. Amen.
Nach: www.steyler.de
In jenen Tagen erschien der Herr Abraham bei den Eichen von Mamre, während er bei der Hitze des Tages am Eingang des Zeltes saß.
Er erhob seine Augen und schaute auf, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Als er sie sah, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes aus entgegen, warf sich zur Erde nieder und sagte: Mein Herr, wenn ich Gnade in deinen Augen gefunden habe, geh doch nicht an deinem Knecht vorüber! Man wird etwas Wasser holen; dann könnt ihr euch die Füße waschen und euch unter dem Baum ausruhen. Ich will einen Bissen Brot holen, dann könnt ihr euer Herz stärken, danach mögt ihr weiterziehen; denn deshalb seid ihr doch bei eurem Knecht vorbeigekommen. Sie erwiderten: Tu, wie du gesagt hast!
Da lief Abraham eiligst ins Zelt zu Sara und rief: Schnell, drei Sea feines Mehl! Knete es und backe Brotfladen! Er lief weiter zum Vieh, nahm ein zartes, prächtiges Kalb und übergab es dem Knecht, der es schnell zubereitete. Dann nahm Abraham Butter, Milch und das Kalb, das er hatte zubereiten lassen, und setzte es ihnen vor. Er selbst wartete ihnen unter dem Baum auf, während sie aßen.
Sie fragten ihn: Wo ist deine Frau Sara? Dort im Zelt, sagte er.
Da sprach er: In einem Jahr komme ich wieder zu dir. Siehe, dann wird deine Frau Sara einen Sohn haben.
L: Wort des lebendigen Gottes.
A: Dank sei Gott.
Er ist jenes Geheimnis, das seit ewigen Zeiten und Generationen verborgen war – jetzt aber seinen Heiligen offenbart wurde. Ihnen wollte Gott kundtun, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Völkern ist: Christus ist unter euch, die Hoffnung auf Herrlichkeit.
Ihn verkünden wir; wir ermahnen jeden Menschen und belehren jeden Menschen in aller Weisheit, damit wir jeden Menschen vollkommen darstellen in Christus.
L: Wort des lebendigen Gottes.
A: Dank sei Gott.
In jener Zeit kam Jesus in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn gastlich auf. Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen zu dienen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen. Aber nur eines ist notwendig. Maria hat den guten Teil gewählt, der wird ihr nicht genommen werden.
P: Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
A: Lob sei dir, Christus.
– Für die Verkünder des Evangeliums; für alle, die ihr Leben ganz Gott geweiht haben; für alle, die Gott mitten in ihrem Alltag suchen. Gott, unser Vater, A:wir bitten dich, erhöre uns.
– Für alle, die im Getriebe ihres Alltags Gott vergessen und auf die Seite geschoben haben; für die, die sich dabei selbst verlieren.
– Für die Menschen in den Kriegsgebieten der Erde; für die, die unter Terror und Vertreibung leiden; für die, die sich unermüdlich einsetzen für das friedliche Miteinander von Religionen und Völkern.
– Für alle, die tätig sind in der Pflege von kranken, alten und behinderten Menschen; für alle, die sich dabei verausgaben und unter Burn-out leiden.
– Für uns selbst und unsere persönlichen Anliegen; für die Anliegen all derer, mit denen wir uns verbunden fühlen.
– Für alle Sterbenden und die, die sie pflegen und begleiten; für unsere Verstorbenen und alle, die um sie trauern.
Gott, du sprichst zu uns und willst, dass wir wie Maria auf deinen Sohn Jesus Christus hören. Schenke dazu die Kraft deines Geistes, darum bitten wir …
Nach: www.steyler.de