1. Fastensonntag / I Niedziela Wielkiego Postu

Lesung aus dem Buch Deuteronomium
In jenen Tagen sprach Mose zum Volk:
Wenn du die ersten Erträge von den Früchten des Landes darbringst,
4dann soll der Priester den Korb aus deiner Hand entgegennehmen und ihn vor den Altar des Herrn, deines Gottes, stellen.
5Du aber sollst vor dem Herrn, deinem Gott, folgendes Bekenntnis ablegen: Mein Vater war ein heimatloser Aramäer. Er zog nach Ägypten, lebte dort als Fremder mit wenigen Leuten und wurde dort zu einem großen, mächtigen und zahlreichen Volk.
6Die Ägypter behandelten uns schlecht, machten uns rechtlos und legten uns harte Fronarbeit auf.
7Wir schrien zum Herrn, dem Gott unserer Väter, und der Herr hörte unser Schreien und sah unsere Rechtlosigkeit, unsere Arbeitslast und unsere Bedrängnis.
8Der Herr führte uns mit starker Hand und hoch erhobenem Arm, unter großem Schrecken, unter Zeichen und Wundern aus Ägypten,
9er brachte uns an diese Stätte und gab uns dieses Land, ein Land, in dem Milch und Honig fließen.
10Und siehe, nun bringe ich hier die ersten Erträge von den Früchten des Landes, das du mir gegeben hast, Herr. Wenn du den Korb vor den Herrn, deinen Gott, gestellt hast, sollst du dich vor dem Herrn, deinem Gott, niederwerfen.
L: Wort des lebendigen Gottes.
A: Dank sei Gott.
DRUGIE CZYTANIE / ZWEITE LESUNG Röm 10, 8-13
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Römer
Brüder [und Schwestern]!
8Was sagt die Schrift? Das Wort ist dir nahe, es ist in deinem Mund und in deinem Herzen. Gemeint ist das Wort des Glaubens, das wir verkündigen;
9denn wenn du mit deinem Mund bekennst: „Jesus ist der Herr“ und in deinem Herzen glaubst: „Gott hat ihn von den Toten auferweckt“, so wirst du gerettet werden.
10Wer mit dem Herzen glaubt und mit dem Mund bekennt, wird Gerechtigkeit und Heil erlangen.
11Denn die Schrift sagt: Wer an ihn glaubt, wird nicht zugrunde gehen.
12Darin gibt es keinen Unterschied zwischen Juden und Griechen. Alle haben denselben Herrn; aus seinem Reichtum beschenkt er alle, die ihn anrufen.
13Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.
L: Wort des lebendigen Gottes.
A: Dank sei Gott.
MODLITWA WIERNYCH / FÜRBITTEN
Zu Beginn der österlichen Bußzeit rufen wir besonders eindringlich zu Gott, unserem Herrn:
1. Hilf uns, dein Wort mit wachem Herzen aufzunehmen, es zu leben und so der Welt zu verkünden.
L: Jesus, der du uns von den Versuchungen befreist – A: Wir bitten dich, erhöre uns.
- 2. Gib allen Verantwortlichen in Staat, Gesellschaft und Kirche die Kraft, deine Grundsätze zu verwirklichen, um dir allein und den Menschen zu dienen.
L: Jesus, der du uns von den Versuchungen befreist – A: Wir bitten dich, erhöre uns.
- 3. Schenke allen Versuchten immer größeres Vertrauen zu dir, und bewahre besonders unsere Kranken und Sterbenden vor Mutlosigkeit und Verzweiflung.
L: Jesus, der du uns von den Versuchungen befreist – A: Wir bitten dich, erhöre uns.
- 4. Wecke in unserer Gemeinde die Bereitschaft, diese Zeit der Buße und Umkehr fruchtbar zu nutzen und mit wachen Augen unseren Schwestern und Brüdern zu begegnen.
L: Jesus, der du uns von den Versuchungen befreist – A: Wir bitten dich, erhöre uns.
- 5.Unsere Verstorbenen führe in Dein ewiges Reich der Liebe und des Friedens.
L: Jesus, der du uns von den Versuchungen befreist – A: Wir bitten dich, erhöre uns.
Guter Gott, du weißt am besten, um was wir bitten sollen in deinem Geist. Schenke uns diesen Geist durch Christus, unsern Herrn. Amen.
Nach: www.steyler.de
WPROWADZENIE / EINFÜHRUNG
Na początku Wielkiego Postu jesteśmy zaproszeni do tego, by udać się na pustynię naszego życia. Nie po to, by być wystawionym na niebezpieczeństwo, ale po to by uświadomić sobie, do jakich sfer naszego życia nie dopuszczamy już Boga. To pierwszy krok. W drugim dostajemy szansę, by uznać Boga, a nie nasze chcenie, za jedynego Pana. Ma to działanie uwalniające – Bóg uwalnia nas wówczas z naszych grzechów.
PIERWSZE CZYTANIE / ERSTE LESUNG Gen 2, 7-9; 3,1-7
Lesung aus dem Buch Genesis
Gott, der Herr, formte den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen.
Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte.
Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von gut und böse.
Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?
Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen;
nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen, und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben.
Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben.
Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.
Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß.
Da gingen beiden die Augen auf, und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz.
DRUGIE CZYTANIE / ZWEITE LESUNG Röm 5, 12.17-19
Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Römer
Brüder!
Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod, und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten.
Ist durch die Übertretung des einen der Tod zur Herrschaft gekommen, durch diesen einen, so werden erst recht alle, denen die Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit reichlich zuteil wurde, leben und herrschen durch den einen, Jesus Christus.
Wie es also durch die Übertretung eines einzigen für alle Menschen zur Verurteilung kam, so wird es auch durch die gerechte Tat eines einzigen für alle Menschen zur Gerechtsprechung kommen, die Leben gibt.
Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern wurden, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht werden.
EWANGELIA / EVANGELIUM Mt 4, 1-11
P: Der Herr sei mit Euch.
A: Und mit deinem Geiste.
P: + Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus.
A: Ehre sei dir, o Herr.
In jener Zeit
wurde Jesus vom Geist in die Wüste geführt; dort sollte er vom Teufel in Versuchung geführt werden.
Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam er Hunger.
Da trat der Versucher an ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird.
Er aber antwortete: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.
Darauf nahm ihn der Teufel mit sich in die Heilige Stadt, stellte ihn oben auf den Tempel
und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich auf ihren Händen zu tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt.
Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es auch: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.
Wieder nahm ihn der Teufel mit sich und führte ihn auf einen sehr hohen Berg; er zeigte ihm alle Reiche der Welt mit ihrer Pracht
und sagte zu ihm: Das alles will ich dir geben, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.
Da sagte Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn in der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.
Darauf ließ der Teufel von ihm ab, und es kamen Engel und dienten ihm.
P: Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
A: Lob sei dir, Christus.
MODLITWA WIERNYCH / FÜRBITTEN 01.03.2020
- Gib der ganzen Kirche eine gnadenreiche Fastenzeit.
Herr, erbarme Dich!
- Hilf den Katechumenen die letzte Phase vor der Taufe gut zu erleben.
Herr, erbarme Dich!
- Lass nicht zu, dass Menschen durch Macht- und Habgier Dich aus den Augen verlieren.
Herr, erbarme Dich!
- Steh den Sterbenden bei und tröste sie in der Todesangst.
Herr, erbarme Dich!
- Helfe uns die Heilige Schrift immer besser kennenzulernen und von Deinem Wort zu leben.
Herr, erbarme Dich!
Himmlischer Vater, sei uns gnädig am Anfang der Zeit des Heiles. Gib, dass wir diese nicht verschwänden sondern schon jetzt in deiner Gnade wachsen. Durch Christus, unseren Herrn. Amen