16. Sonntag im Jahreskreis / XVI Niedziela zwykła – B

Der Mensch sucht in den Ferien Rast und Entspannung. Der beste Weg zu sich selbst ist die Zeit mit Gott. Christus hilft uns zu Kräften zu kommen und mit Mut die Aufgaben des Alltags auf sich zu nehmen. Ihm wollen wir uns erneut anvertrauen.
W czasie ferii poszukujemy odpoczynku i odprężenia. Najlepszą drogą do siebie samego jest czas spędzony z Bogiem. Chrystus pomaga nam powracać do sił i z odwagą podejmować zadania, które wynikają z codzienności. Jemu chcemy siebie na nowo powierzyć.
EWANGELIA / EVANGELIUM Mk 6, 30-34
P: Der Herr sei mit Euch.
A: Und mit deinem Geiste.
P: + Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
A: Ehre sei dir, o Herr.
30Die Apostel versammelten sich wieder bei Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten.
31Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen.
32Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein.
33Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an.
34Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.
P: Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
A: Lob sei dir, Christus.
KAZANIE / PREDIGT – IMPULSE
- 1. Spaltungen unter den Menschen sind immer kontraproduktiv. Sie legen das Leben lahm oder machen dieses von einer übergeordneten Macht total abhängig. Nicht nur die Einzelnen Menschen, aber auch Gemeinschaften und Völker werden gegeneinander aufgehetzt und zu Konkurrenten gemacht, damit sie sich nicht verbünden und zu einer selbständigen Kraft in der Gesellschaft werden. Der lateinische Spruch „Divide et impera“ – teile und herrsche – entsprach der rechtlichen Praxis im Römischen Reich in den Jahrhunderten vor und nach Christus. Die einzelnen Völker hatten mit der Zentralmacht in Rom Verträge abgeschlossen. Vereinbarungen untereinander zu treffen wurde ihnen untersagt. Dadurch konnte der römische Kaiser die gespaltene Welt des Mittelmeerraumes, und darüber hinaus, zumindest für eine geraume Zeit unter seine Kontrolle stellen.
- 2. Der Apostel Paulus, der im Römischen Kaiserreich lebte und die römische Bürgerschaft besaß, kannte die gesellschaftlichen Spaltungen und Spannungen. Er trat im Namen Jesu Christi gegen diese an. Im Brief an die Bewohner von Ephesus, die unterschiedlicher Herkunft waren, richtete er folgende Worte: „Jetzt seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus (…) in die Nähe gekommen. Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile – Juden und Heiden – und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder. Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet. Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und uns, den Nahen. Durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater“.
3. Diese angestrebte gesellschaftliche Einheit unter den Völkern und Kulturen brauchen wir auch heute. Es gibt eine Phase in Europa, wo immer mehr national und abspaltend gedacht wird. Die eigene Nation rück in den Mittelpunkt. Die Bürger anderer Herkunft werden übersehen oder übergangen. Von der Idee einer vereinten Vielfalt der Menschen und Kulturen in einem Lande rücken so manche politische und gesellschaftliche Strömungen ab. Wir hoffen es sehr, dass sich die Polnische Regierung von dieser eingeengten Auffassung des gemeinschaftlichen Lebens nicht anstecken lässt. Die positiven Signale sind da. In das Komitee, welches die Feierlichkeiten zur der 100-jahrfeier der Unabhängigkeit Polens vorbereitet, wurde ein Vertreter der Deutschen Minderheit berufen. Unabhängigkeit und Freiheit für alle Bewohner des Landes an der Weichsel und Oder würden zum gesellschaftlichen Frieden führen. Die Einheit untereinander, die Zusammenarbeit der Kulturen, die Mitmenschlichkeit, die Herzlichkeit, Hochachtung, Wertschätzung – helfen den gemeinsamen Wohlstand aufzubauen und eine gemeinsam glückliche Zukunft zu gestalten. Mögen die Menschen jeglicher Herkunft in Polen ihr Leben entfalten und in Frieden gestalten können. Gebe es Gott, dass es so wird!
WPROWADZENIE / EINFÜHRUNG
W czasie ferii poszukujemy odpoczynku i odprężenia. Najlepszą drogą do siebie samego jest czas spędzony z Bogiem. Chrystus pomaga nam powracać do sił i z odwagą podejmować zadania, które wynikają z codzienności. Jemu chcemy siebie na nowo powierzyć.
EWANGELIA / EVANGELIUM Mk 6, 30-34
A: Und mit deinem Geiste.
P: + Aus dem heiligen Evangelium nach Markus.
A: Ehre sei dir, o Herr.
30Die Apostel versammelten sich wieder bei Jesus und berichteten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten.
31Da sagte er zu ihnen: Kommt mit an einen einsamen Ort, wo wir allein sind, und ruht ein wenig aus. Denn sie fanden nicht einmal Zeit zum Essen, so zahlreich waren die Leute, die kamen und gingen.
32Sie fuhren also mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein.
33Aber man sah sie abfahren, und viele erfuhren davon; sie liefen zu Fuß aus allen Städten dorthin und kamen noch vor ihnen an.
34Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er lehrte sie lange.
P: Evangelium unseres Herrn Jesus Christus.
A: Lob sei dir, Christus.
KAZANIE / PREDIGT – IMPULSE
- 1. Spaltungen unter den Menschen sind immer kontraproduktiv. Sie legen das Leben lahm oder machen dieses von einer übergeordneten Macht total abhängig. Nicht nur die Einzelnen Menschen, aber auch Gemeinschaften und Völker werden gegeneinander aufgehetzt und zu Konkurrenten gemacht, damit sie sich nicht verbünden und zu einer selbständigen Kraft in der Gesellschaft werden. Der lateinische Spruch „Divide et impera“ – teile und herrsche – entsprach der rechtlichen Praxis im Römischen Reich in den Jahrhunderten vor und nach Christus. Die einzelnen Völker hatten mit der Zentralmacht in Rom Verträge abgeschlossen. Vereinbarungen untereinander zu treffen wurde ihnen untersagt. Dadurch konnte der römische Kaiser die gespaltene Welt des Mittelmeerraumes, und darüber hinaus, zumindest für eine geraume Zeit unter seine Kontrolle stellen.
- 2. Der Apostel Paulus, der im Römischen Kaiserreich lebte und die römische Bürgerschaft besaß, kannte die gesellschaftlichen Spaltungen und Spannungen. Er trat im Namen Jesu Christi gegen diese an. Im Brief an die Bewohner von Ephesus, die unterschiedlicher Herkunft waren, richtete er folgende Worte: „Jetzt seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus (…) in die Nähe gekommen. Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile – Juden und Heiden – und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder. Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet. Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und uns, den Nahen. Durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater“.
3. Diese angestrebte gesellschaftliche Einheit unter den Völkern und Kulturen brauchen wir auch heute. Es gibt eine Phase in Europa, wo immer mehr national und abspaltend gedacht wird. Die eigene Nation rück in den Mittelpunkt. Die Bürger anderer Herkunft werden übersehen oder übergangen. Von der Idee einer vereinten Vielfalt der Menschen und Kulturen in einem Lande rücken so manche politische und gesellschaftliche Strömungen ab. Wir hoffen es sehr, dass sich die Polnische Regierung von dieser eingeengten Auffassung des gemeinschaftlichen Lebens nicht anstecken lässt. Die positiven Signale sind da. In das Komitee, welches die Feierlichkeiten zur der 100-jahrfeier der Unabhängigkeit Polens vorbereitet, wurde ein Vertreter der Deutschen Minderheit berufen. Unabhängigkeit und Freiheit für alle Bewohner des Landes an der Weichsel und Oder würden zum gesellschaftlichen Frieden führen. Die Einheit untereinander, die Zusammenarbeit der Kulturen, die Mitmenschlichkeit, die Herzlichkeit, Hochachtung, Wertschätzung – helfen den gemeinsamen Wohlstand aufzubauen und eine gemeinsam glückliche Zukunft zu gestalten. Mögen die Menschen jeglicher Herkunft in Polen ihr Leben entfalten und in Frieden gestalten können. Gebe es Gott, dass es so wird!

Lesung aus dem Buch Jeremia
1Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen – Spruch des Herrn.
2Darum – so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten – Spruch des Herrn.
3Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe. Ich bringe sie zurück auf ihre Weide; sie sollen fruchtbar sein und sich vermehren.
4Ich werde für sie Hirten bestellen, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen – Spruch des Herrn.
5Seht, es kommen Tage – Spruch des Herrn -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land.
6In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.
L: Wort des lebendigen Gottes.
A: Dank sei Gott.
DRUGIE CZYTANIE / ZWEITE LESUNG Eph 2, 13-18
Lesung aus dem Brief an die Epheser
Brüder [und Schwestern]!
13Jetzt seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen.
14Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile – Juden und Heiden – und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder.
15Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden
16und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet.
17Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und uns, den Nahen.
18Durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater.
L: Wort des lebendigen Gottes.
A: Dank sei Gott.
MODLITWA WIERNYCH / FÜRBITTEN
Wir haben einen mächtigen Fürsprecher beim Vater. Darum wenden wir Christus uns an und bitten:
- 1. Für alle Christen in der Welt, die aus der Mitte ihres Seins leben und dies auch vermitteln möchten.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
- 2. Für alle Menschen, die in diesen Tagen ihren jährlichen Urlaub oder die Ferien genießen.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
- 3. Für alle, die in den Ferienwochen arbeiten müssen und so manche Launen der Gäste lächelnd ertragen müssen.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
- 4.Für alle Menschen, die einem Burnout durchleben mussten und Heilung suchen.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
- 5. Für uns selbst, dass wir ganz bewusst täglich einige Momente der Ruhe und der Stille suchen um neue Kraft zu finden.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
Denn du, Jesus Christus, möchtest uns auf dem Weg des Lebens wissen, der du lebst und liebst bis in Ewigkeit. Amen.
Nach: www.steyler.de
PIERWSZE CZYTANIE / ERSTE LESUNG Jer 23, 1-6
1Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen – Spruch des Herrn.
2Darum – so spricht der Herr, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt ziehe ich euch zur Rechenschaft wegen eurer bösen Taten – Spruch des Herrn.
3Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe. Ich bringe sie zurück auf ihre Weide; sie sollen fruchtbar sein und sich vermehren.
4Ich werde für sie Hirten bestellen, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen – Spruch des Herrn.
5Seht, es kommen Tage – Spruch des Herrn -, da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln, für Recht und Gerechtigkeit wird er sorgen im Land.
6In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.
L: Wort des lebendigen Gottes.
A: Dank sei Gott.
DRUGIE CZYTANIE / ZWEITE LESUNG Eph 2, 13-18
Brüder [und Schwestern]!
13Jetzt seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen.
14Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile – Juden und Heiden – und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder.
15Er hob das Gesetz samt seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden
16und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet.
17Er kam und verkündete den Frieden: euch, den Fernen, und uns, den Nahen.
18Durch ihn haben wir beide in dem einen Geist Zugang zum Vater.
L: Wort des lebendigen Gottes.
A: Dank sei Gott.
MODLITWA WIERNYCH / FÜRBITTEN 22.07.2018
- 1. Für alle Christen in der Welt, die aus der Mitte ihres Seins leben und dies auch vermitteln möchten.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
- 2. Für alle Menschen, die in diesen Tagen ihren jährlichen Urlaub oder die Ferien genießen.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
- 3. Für alle, die in den Ferienwochen arbeiten müssen und so manche Launen der Gäste lächelnd ertragen müssen.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
- 4.Für alle Menschen, die einem Burnout durchleben mussten und Heilung suchen.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
- 5. Für uns selbst, dass wir ganz bewusst täglich einige Momente der Ruhe und der Stille suchen um neue Kraft zu finden.
L: Christus höre uns A: Christus erhöre uns.
Denn du, Jesus Christus, möchtest uns auf dem Weg des Lebens wissen, der du lebst und liebst bis in Ewigkeit. Amen.
Nach: www.steyler.de
DOBÓR ŚPIEWÓW / LIEDERAUSWAHL
Eröffnung: Herr – Nr. 67
Kyrie: Nr. 61,2
Gloria: Nr. 61,3
Antwortpsalm – siehe hier / zobacz tutaj
Halleluja – siehe hier / zobacz tutaj
Gabenbereitung: Gott – Nr. 64
Sanctus: Nr. 61,6
Agnus Dei: Nr. 61,7
Kommunion: Preiset – Nr. 269
Danksagung: Nun – Nr. 114 / 116
Schlusslied: Liebster – Nr. 75